Warum #faxendicke?

Das Fax ist in vielen Arztpraxen noch immer ein bevorzugter Kanal für den Versand von Patientendaten. Rund zwei Drittel der Ärzte geben an, häufig das Fax zu nutzen, um sich mit Kollegen auszutauschen. Das geht aus einer Umfrage der Fachverlagsgruppe Springer Medizin und der CompuGroup Medical (CGM) hervor. Dabei birgt dieser Übertragungsweg zahlreiche Risiken. Insbesondere, weil die Datenübermittlung unverschlüsselt erfolgt.

Mit der Initiative #faxendicke wollen wir über das Sicherheitsrisiko von Faxgeräten in der Medizin aufklären und den Blick auf sichere, digitale Alternativlösungen lenken. Wir setzen uns dafür ein, dass sensible Gesundheitsdaten ausschließlich in den Händen von Ärzten und Patienten liegen!

Angriff macht Sicherheitsrisiken deutlich

Erst im Spätsommer 2018 sorgte eine Angriffstechnik unter dem Namen Faxploit für Aufmerksamkeit. In einem Video zeigten die Forscher des Security-Unternehmens Checkpoint wie leicht Faxgeräte als Einfallstor für den Hack von Firmennetzwerken genutzt werden können.

Bei einem so genannten Faxploit wird eine präparierte Faxnachricht an ein Multifunktionsfaxgerät gesendet, um so die Kontrolle über das Gerät zu übernehmen. Die Angreifer können dann Schadcode auf dem Multifunktionsgerät ausführen und weitere Geräte im internen Firmennetzwerk angreifen, zum Beispiel einen Praxisrechner. Auch das Auslesen von Dokumenten, die gedruckt, gescannt oder gefaxt werden ist damit möglich. Alles was der Angreifer dafür benötigt ist die Faxnummer des Gerätes.


 
 
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80% der Ärzte senden Arztbriefe via Fax an niedergelassene Kollegen.
Zwei Drittel der Ärzte nutzen Fax, um sich mit Kliniken auszutauschen.
 
 

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